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Mobbing Frankfurt

Mobbing am Arbeitsplatz

Was ist eigentlich Mobbing?

Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet „anpöbeln, angreifen, bedrängen". Es steht vor allem für Psychoterrror am Arbeitsplatz, der das Ziel hat, den Betroffenen aus dem Betrieb zu drängen.

Beispiele für Mobbing:

Ihnen werden wichtige Informationen vorenthalten, oder Sie werden ausgegrenzt, Sie hören spitze Bemerkungen über Ihre Arbeit oder Leistungsfähigkeit, werden vielleicht systematisch über- oder unterfordert oder sozial isoliert.

Durch die Isolation stehen Mobbing-Opfer unter massivem psychischem Druck - mit der Folge, dass die verschiedensten Krankheitssymptome auftreten können: Stress, Schlaflosigkeit, Erschöpfungszustände, Depressionen etc.

Mobbing - einmal anders betrachtet

Mobbing ist ein Sammelbegriff, der eine Vielzahl von Handlungen beschreiben kann: Ein Gespräch kann Mobbing sein, ein Brief kann Mobbing sein, eine unterbliebende Einladung kann Mobbing sein.
Meist ist es das Opfer, das den Bezugsrahmen festlegt: Das Opfer nimmt wahr und entscheidet, ob eine Handlung Mobbing ist oder nicht.

Würde die Person, die Sie mobbt, zustimmen, dass sie aktiv Psychoterror betreibt?
Würde sie Sie als Opfer sehen, das sie aus reinem Übermut schikaniert - ohne besonderen Grund?
Vermutlich nicht. Aus seiner Sicht hat der bzw. haben die "Mobber" wahrscheinlich einen Grund.

Wenn Sie sich in die Mobbing-Täter hineinversetzen, kommen Sie aus der Opferrolle heraus und werden wieder handlungsfähiger.

Auch ein Mobber ist ein Mensch mit Ängsten und inneren Dramen.

Ich will Sie nicht auffordern, Mitgefühl mit dem Mobber zu haben. Aber ich möchte mit Ihnen gemeinsam anschauen, was den oder die Mobber dazu bewegen könnte, sich so zu verhalten. Vielleicht erhalten Sie neue Erkenntnisse, die Ihnen helfen, die Situation anders zu betrachten. Oder Sie entdecken neue, souveränere Strategien, mit der Situation umzugehen. Denn seien wir ehrlich: Opfer zu sein fühlt sich ziemlich kraftlos an, oder?